Liebster Award – ich bin nominiert!

Ich bin ganz baff. Nominiert! Ich?! Die erst seit etwa zwei Monaten bloggt?! Ein Bloggerkollege, genauer Daddy D, meint, ich hätte den Liebster Award verdient. Wow! Ganz lieben Dank, Daniel! Mit diesem Award zeichnen Blogger andere Blogs aus, über die sie gerne mehr erfahren möchten. Das gibt Blogs wie dem meinen (also ziemlich jungen) die Möglichkeit, bekannter zu werden und sich besser vernetzen zu können.

Hier erst einmal ein paar Infos über den Blog meines Nominators: Daniel ist zweifacher Papa und teilt über daddycheck.net seine Erfahrungen und Gedanken zum Thema Kinder und Familie in einer eher mamadominierten Blogger-Welt. Väterliche Ratschläge, Tests von Produkten und Dienstleistungen rund ums Thema Familie und natürlich Geschichten aus dem Leben eines Daddys dürfen auch nicht fehlen. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem gelungenen Blog, Daddy D!

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Soooo, zum Liebster Award gehört es, elf Fragen zu beantworten, was ich jetzt natürlich gerne tue:

  1. Seit wann bloggst Du schon? Hast Du im Vorfeld bereits ähnliche Projekte gemacht?

150prozent.de ging Anfang September online, steckt also nicht nur noch in Kinder-, sondern wirklich in Babyschuhen. Wenn auch thematisch komplett anders, habe ich vor einigen Jahren schon einmal beruflich gebloggt. Damals für eine Rehaklinik-Kette. Das erklärt vielleicht auch meinen Hang zu medizinischen Themen und meine kürzlich eingerichtete Expertenseite unseres Kinderarztes :-)

2. Was versprichst Du Dir vom Bloggen?

Hm, wenn ich ehrlich bin, wollte ich einfach nur gerne wieder schreiben und “drin” bleiben. Da ich auch beruflich viel mit dem Texten zu tun habe und das einfach meine Leidenschaft ist, kam irgendwann die Idee zu meinem Blog auf. Das Thema war schnell gefunden, denn was bewegt eine Mama mehr als das Mamasein? Außerdem geht es mir darum, Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, da Bloggen und der Umgang mit den sozialen Netzwerken in meinem Berufsfeld immer stärker gefragt sind. Ganz nebenbei ist das (hoffentlich) mal eine schöne Erinnerung für uns selbst und auch für unsere Kids.

3. Wie gehst du damit um, ggf. auch mal kein oder kaum Feedback zu deinem Content zu bekommen?

Klar freut man sich immer über Rückmeldungen – erst recht, wenn sie positiv sind :-) Aber wenn es kein Feedback gibt, dann sollte ich mir überlegen, ob meine Leser dieses Thema nicht interessiert und demnächst wieder ein anderes wählen. Man merkt doch relativ schnell, was seine Leser anspricht und was nicht.

4. Sollte man deiner Meinung nach mit seinem Blog Geld verdienen dürfen (bspw. in Form von Werbung oder Sponsored-Posts)?

Warum nicht? Klar, wenn jetzt ein Blog überladen mit Werbung und Sponsored Posts ist, nervt’s irgendwann, aber warum sollten die Gedanken, Mühe und Arbeit, die man in seinen Blog steckt, nicht auch ein wenig monetär belohnt werden? Solange das alles im Rahmen bleibt, finde ich das vollkommen okay.

5. Wo siehst Du Deinen Blog in einem Jahr?

Puh, schwierige Frage. Auf der Liste von hoffentlich vielen, vielen Usern, die ihn regelmäßig begeistert lesen :-) Hm, ich weiß auch, dass er hier und da noch recht verbesserungswürdig ist, aber da war ja noch was mit den Babyschuhen…

6. Hast du ein Internet-Idol (Youtube, Twitter, Blog etc.)? Wenn ja, wer ist es?

Das ist die Pia von daily-pia.de. Eine liebe Freundin brachte mich auf die Idee, meinen Blog ins Leben zu rufen und riet mir, mal auf Pias Blog vorbeizuschauen, da sie diesen regelmäßig liest. Seitdem lese ich ihn auch, da Pia mir oft aus dem Herzen spricht und einfach nett schreibt.

7. Woraus schöpfst du am meisten Kraft?

Vor meinen beiden Kindern brauchte ich seeeehr viel Zeit für mich. Das ist jetzt natürlich passé. Aber aus den wenigen Momenten, die ich mal für mich habe, habe ich gelernt, jetzt eben noch schneller Energie zu ziehen :-) Was ich dann meist mache? Diesen Blog schreiben, Sport machen (Online Fitness-Studio) oder mich mit meinem Mann/Freunden treffen.

8. Was möchtest du deinen Kindern unbedingt für die Zukunft mitgeben?

Gute Menschen zu sein, aber sich nicht alles gefallen zu lassen.
Dinge, die nicht zu ändern sind hinzunehmen, aber das störende Veränderbare auch wirklich zu ändern.
Liebe anzunehmen und zu schenken.
Eine liebe Familie und Freunde als etwas ganz Wunderbares und nicht Selbstverständliches anzusehen.
Konflikte friedlich und nicht mit Geschrei oder Gewalt zu lösen.
Das Beste aus ihrem Leben zu machen und glücklich zu werden.
Um nur ein paar Dinge zu nennen…

9. Wie sieht für dich der perfekte Tag aus?

Morgens (in Ruhe!) einen (warmen!) Kaffee trinken, einer erfüllenden Arbeit nachgehen, nachmittags etwas Schönes mit meinen Kindern unternehmen, abends ein harmonisches, gemeinsames Familienessen, später abends einen ebenso harmonischen Tagesausklang mit meinem Mann genießen (aus Sicht einer Mutter).
Trotzdem wünsche ich mir aber auch insgeheim oft mal wieder so einen Wochenendtag wie früher: In den Tag hineinleben und das machen, was mir gefällt, aufstehen, wann es mir passt, mal wieder Fast Food zum Mittagessen bestellen, einen Mittagsschlaf machen, nachmittags einfach mal wieder meine Lieblingsserie (Grey’s anatomy) rauskramen und soviele Folgen schauen, wie ich will. Abends ausgehen und sich keine Gedanken um den kommenden Morgen machen, wenn es mal ein paar Kölsch zuviel waren. Ups, jetzt ist es raus ;-). Aber irgendwie wäre das ja auch langweilig …

10. Was würdest du anders machen, wenn du einmal die Zeit zurück drehen könntest?

Noch mehr Zeit mit meinem Papa verbringen, der leider vor elf Jahren gestorben ist.

11. Wie sähe dein Leben ohne Kinder aus?

Auf jeden Fall komplett anders. Denn Kinder krempeln Dein Leben nun einmal total um. Ich würde wahrscheinlich – wie auch in der Zeit vor den Kids – viel und gerne arbeiten, viel und weit reisen, würde viel ausgehen, häufig Sport machen (Tennis, Surfen, Tanzen …), viel Lesen, Exotisches kochen, vielleicht auch einen Blog haben – aber zu welchem Thema bloß? :-), oft Malen, endlich meine beiden fast fertigen Romane zu Ende schreiben, die hier seit Jahren vor sich hindümpeln, auf keinen Fall Basteln, etc. Aber wer will das schon, wenn er einmal Kinder hatte? :-)

Von mir nominiert sind…

… die Pia Drießen von daily-pia.de.

… die Steffi von herzgeschreibsel.

… Anja von Mami anders.

… die Perlenmama von der Perlenwelt.

… Jessi von Terrorpüppi.

… Anke von Lächeln und Winken.

… Nina von Frau Mutter.

Von Euch würde ich gern Folgendes wissen:

  1. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
  2. Was treibt Dich an, es immer wieder zu tun?
  3. Was war Dein schönstes Blogging-Erlebnis bis jetzt?
  4. Was sind für Dich Tabu-Themen bzw. zu private, um sie zu posten?
  5. Wie stehst Du zum Thema Werbung auf Blogs?
  6. Was macht Deiner Meinung nach einen gelungenen Blog aus?
  7. Was würdest Du an einem Tag machen, an dem die ganze Familie ausgeflogen ist und Du alleine zu Hause bist?
  8. Wer oder was macht Dein Leben schön?
  9. Welche drei Tipps würdest Du Blog-Neulingen zu deren Start geben?
  10. Was war das bisher schönste Erlebnis mit Deiner Familie/Deinen Kindern?
  11. Was wünscht Du Dir am meisten für Dein/e Kind/er?

Bevor ich es vergesse: Die Liebster Award Regeln

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
  2. Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
  3. Füge einen der Liebster-Blog-Award Buttons in deinen Post ein
  4. Beantworte die dir gestellten Fragen
  5. Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
  6. Nominiere 5-11 Blogs.
  7. Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast und verlinke von dort aus auf deinen eigenen Liebster Award Artikel.

Viel Spaß allen Teilnehmenden und weiterhin viel Erfolg beim Bloggen!

Liebsten Dank noch einmal an Daddy D!

 

 

7 Gedanken zu „Liebster Award – ich bin nominiert!“

  1. Hallo Eva,

    ich bin nun endlich auch dazu gekommen, mir deine Antworten in Ruhe durchzulesen. Vielen lieben Dank fürs Mitmachen und deine Offenheit, ich fand deine Antworten sehr sehr lesenswert :-)

    Beste Grüße
    Daddy D

    PS: Sag bescheid, wenn deine Bücher fertig sind, ich werd mir je ein Exemplar kaufen (es sei denn es ist irgendwas mit Feng Shui)

    PPS: Irgendwie habe ich mir unter Online-Fitness was anderes vorgestellt (irgendwas in Richtung Abnehmen vorm Rechner – ohne Schwitzen)

    1. Hallo Daddy D,

      gern geschehen, es hat Spaß gemacht :-)
      Nee, meine Bücher haben überhaupt nix mit Feng Shui zu tun, und ich hoffe, dass ich in diesem Leben noch dazu komme, sie fertig zu schreiben :-)
      Liebe Grüße
      Eva

    1. Liebe Anja,
      ganz lieben Dank für die offene und ehrliche Beantwortung meiner Fragen – es hat Spaß gemacht, die Antworten zu lesen!
      Ich freue mich schon auf die nächsten Beiträge auf Deinem Blog und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und natürlich Spaß damit.
      Liebe Grüße
      Eva

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